Unser Schulkonzept: Gutes Lernen für alle

Gutes Lernen
für alle

Schulkonzept
der
Grundschule am Rehberg

Staatliche Grundschule Wutha-Farnroda

INHALTSVERZEICHNIS

0. Unser Leitbild 3
1. Äußere Bedingungen 4
1.1 Angaben zur Schule und zum Schulträger 4
1.2 Angaben zu Schülerschaft und Kollegium 4
1.3 Räumliche Bedingungen 5
2. Pädagogische Schwerpunkte 5
2.0 Vorbemerkung 5
2.1 Schule als Ort der Lebensfreude und Geborgenheit 6
2.2 Gutes Lernen für alle 7
2.2.1 Unterweisungsunterricht 7
2.2.2 Offene Lernzeit (OLZ) 7
2.2.3 Differenzierung 8
2.2.4 Individualisierung 8
2.2.5 Ritualisiertes Handeln 9
2.2.6 Feedback-Kultur 9
2.3 Lese- und Rechtschreibkonzept für den Anfangsunterricht 10
2.3.1 Schreiben und lesen lernen mit der Anlauttabelle 10
2.3.2 Schreiben und lesen lernen mit der Silbenmethode 11
2.3.3 Schreiben und lesen lernen durch die allmähliche Einführung von Buchstaben 11
2.3.4 Lesen und Rechtschreiben in den Klassen 2-4 11
2.4 Regeln 12
2.5 Rhythmisierung 12
3. Hortkonzept 14
3.0 Einleitung 14
3.1 Ziele unserer pädagogischen Arbeit 14
3.2 Räumliche Bedingungen 15
3.3 Tagesablauf 15
3.4 Ferienbetreuung 16
4. Zusammenarbeit mit externen Partnern 17
4.0 Kooperative Schulgestaltung 17
4.1 Zusammenarbeit mit pädagogischen Partnern 17
4.1.1 Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum 17
4.1.2 Zusammenarbeit mit den Kindergärten 18
4.1.3 Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen 18
4.1.4 Zusammenarbeit mit den Eltern 19
4.2 Zusammenarbeit mit regionalen Partnern 20
5. Traditionen 21

Unser Leitbild

Sei herzlich willkommen an unserer Schule,
mit deinen Vorlieben und Stärken,
mit deinen Schwächen,
mit den Geschichten, die du mitbringst.

Wir wollen dich mit unserer Professionalität beim Lernen unterstützen
und dir nach Kräften die Freude daran bewahren.
Wo du eine Hand brauchst, da reichen wir sie dir,
und lassen dich Sprünge machen, wenn du dich sicher fühlst,
damit du dein Bestes geben und erreichen kannst.

Ein achtungsvolles Miteinander und ein lebendiger Austausch sind uns sehr wichtig.
In diesem Sinne laden wir dich und deine Familie ein, Teil unserer Schulgemeinschaft zu sein.

Sei herzlich willkommen an unserer Schule,
jeden Tag neu.

1. Äußere Bedingungen

1.1 Angaben zur Schule und zum Schulträger

Schule Schulträger
Name Staatliche Grundschule
„Am Rehberg“ Landratsamt Wartburgkreis
Schulverwaltung
Straße Ringstraße 27 Erzberger Allee 14
Ort 99848 Wutha-Farnroda 36433 Bad Salzungen
Telefon 036921-96343 03695-617200
Fax 036921-27853 03695-617225

Schule im Internet

E-Mail: gs.wutha-farnroda@schulen-wak.de
Homepage: www.gs-wutha-farnroda.de

1.2 Angaben zu Schülerschaft und Kollegium

Unsere Schule besuchen ca. 230 Kinder aus Wutha-Farnroda und den Ortsteilen Schönau, Mosbach, Deubach und Kahlenberg.

Zum Stammpersonal der Schule gehören 13 Lehrer/innen und 8 Erziehe-rinnen. Eine Kollegin ist an das Studienseminar abgeordnet. Die Schul-leitung besteht aus Frau Köhler (Schulleiterin), Frau Bohn (Stellver-treterin) und Frau Dahms (Hortkoordinatorin). Frau Schmidt ist die Bera-tungslehrerin der Schule. .

Ergänzt wird unser Kollegium durch Frau Simmen (Mobiler Sonder-pädagogischer Dienst) und Frau Rudloff (Sonderpädagogische Fachkraft).

Aktualisierungen unserer Personalsituation finden Sie jeweils auf unserer Homepage.

1.3 Räumliche Bedingungen

Das Schulgebäude der heutigen Grundschule „Am Rehberg“ wurde 1985 als standardisierter Plattenbau errichtet. Nach wechselnden Belegungen (z.T. Grundschule und Regelschule gemeinsam, später Hörselbergschule) lernen hier nun die Schüler der Grundschule „Am Rehberg“. Das Gebäude wurde im Schuljahr 2011/2012 saniert.
Das Schulgebäude ist außer mit 10 Klassenräumen mit einer Bibliothek, einem Computerkabinett, einem Werkraum, einem Beratungszimmer sowie zwei Kleingruppenräumen ausgestattet, in denen die pädagogische und sonderpädagogische Förderung durchgeführt wird, sofern diese nicht inklusiv erfolgen kann. Die Schule verfügt über eine Aula, die durch eine flexible Wand vielseitig nutzbar ist, für Veranstaltungen mit allen Kindern oder die Einschulungsfeier aber nicht ausreicht.
Eine Besonderheit stellt ein Unterrichtsraum dar, der 1990 nach der Kon-zeption „Räume gestalten“ von Professor Mahlke umgebaut wurde. Durch Schaffung einer zweiten Ebene mit Holzeinbauten wurden verschiedene Funktionsbereiche geschaffen.
Der Hort verfügt über 3 spezielle Horträume und nutzt am Nachmittag die Klassenzimmer mit. Im Kellergeschoss befinden sich die Hortküche, die Essensausgabe sowie der Speiseraum.
Auf dem ebenfalls neu gestalteten Außengelände der Schule befinden sich der Schulhof mit verschiedenen Spielmöglichkeiten für die Kinder sowie der Schulgarten. Eine Turnhalle gehört ebenfalls zur Schule und steht auf dem Schulgelände; diese wurde allerdings bei der Schulsanierung nicht berücksichtigt.
Die meisten Klassenräume verfügen über einen PC.

2 Pädagogische Schwerpunkte

2.0 Vorbemerkung

Unser Konzept ist für Sie geschrieben, liebe Leserin, lieber Leser. Wir gehen davon aus, dass Sie Eltern oder Großeltern oder pädagogisch interessierte Menschen sind, die sich über die Arbeit an unserer Schule informieren möchten. Deshalb haben wir versucht, die Grundlagen unserer Arbeit verständlich und praxisnah zu formulieren. Sollte darüber hinaus der Wunsch bestehen, die wissenschaftliche Basis unseres Lehrens und pädagogischen Handelns näher zu beleuchten, fragen Sie uns gerne, damit wir Ihnen die weiterführende Literatur nennen können.

2.1 Schule als Ort der Geborgenheit und Lebensfreude

Je wohler wir uns fühlen, umso besser sind wir in der Lage, uns zu konzentrieren, Neugierde zu entwickeln und uns auf neue Aufgaben einzulassen. Das gilt für Menschen jeden Alters, ganz besonders aber für Kinder, die ihren Gefühlen noch unmittelbarer ausgesetzt sind als Erwachsene. Die Geborgenheit, die ein Kind in seiner Klassen- und Schulgemeinschaft fühlt, ist also eine wichtige Voraussetzung für gutes und effizientes Lernen. Deshalb nehmen wir die persönlichen Beziehungen an unserer Schule sehr ernst. Wir sorgen durch die Stundenplanung dafür, dass in aller Regel die Klassenlehrerin selber die Kinder morgens in Empfang nehmen kann. In der Zeit bis zum Unterrichtsbeginn (Gleitzeit) besteht die Möglichkeit zu Gesprächen, in denen die Kinder loswerden können, was sie gerade beschäftigt. Das aufmerksame und aktive Zuhören ist für uns Lehrerinnen ein wichtiger Baustein in der Beziehung zu
„unseren“ Kindern.

Darüber hinaus tragen wir dafür Sorge, dass sich jedes Kind in seiner Persönlichkeit angenommen fühlt. Manche Schüler kommen mit kleineren oder größeren häuslichen Sorgen in die Schule, andere mit Ängsten. Besonders temperamentvolle Kinder brauchen viel Abwechslung und Bewegung, eher stillere Kinder einen geschützten Raum zum Lernen oder Entspannen. Unsere Kinder und ihre Bedürfnisse zu kennen und sie mit allem, was sie an Eigenschaften mitbringen, zu schätzen, das ist das Fundament für unsere Arbeit. Wer sich wertgeschätzt fühlt, fühlt sich sicher, und wer sich sicher fühlt, lernt gut. Wir versuchen dies für jedes einzelne Kind an unserer Schule zu erreichen.

Wichtig ist es uns auch, schöne Dinge mit unseren Schülern zu erleben. Geburtstage werden liebevoll gefeiert, aber auch der Abschluss wichtiger Lernabschnitte wie z.B. die Lesefeier für jedes Kind, das die Leseprüfung bestanden hat. Für abgeschlossene Lehrgänge und besonders gutes Verhalten gibt es Urkunden oder Lob. Wir freuen uns gemeinsam mit den Kindern über ihre Fortschritte und feiern diese in der Klassengemein-schaft.

Auf dieser Grundlage der Geborgenheit und Lebensfreude können sich die Kinder nun auf den Weg machen und ihre Eigenständigkeit allmählich erweitern. Wir trauen ihnen das zu, und die Kinder lernen dadurch, sich auch selbst immer mehr zuzutrauen. So wächst jedes Kind, so wachsen wir als Klassengemeinschaft gemeinsam.

2.2 Gutes Lernen für alle

Seit Beginn des Schuljahres 2014/2015 lernen an unserer Schule alle Kinder in altershomogenen Klassen und werden in der Regel durch ihre gesamte Grundschulzeit von einer Klassenlehrerin begleitet. Der Unter-richt ist so aufgebaut, dass er die Entwicklung der Klasse als Lern-gemeinschaft fördert, gleichzeitig aber auch auf die individuellen Voraussetzungen der Schüler/innen eingeht. Dies erreichen wir durch die
im Folgenden beschriebenen Bausteine. .

2.2.1 Unterweisungsunterricht

Eher frontal angelegte Unterrichtsphasen, in denen die Schüler einer Klasse etwas Neues lernen, gemeinsam üben oder in einem Unterrichts-gespräch einen Lerngegenstand weiterentwickeln, sind ein fester Bestand-teil in unserem Stundenplan. Studien haben ergeben, dass bei der Vermittlung von Unterrichtsstoff nicht nur die Methoden wichtig sind, sondern gerade die Lehrerpersönlichkeit eine zentrale Rolle spielt (siehe z.B. Hattie 2008). Der emotionale Aspekt des Lernens kann durch eine engagierte Wissensvermittlung durch die Lehrerin seine ganze Kraft entfalten. Natürlich wird das Gelernte während der Stunden auch geübt und kontrolliert.

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2.2.2 Offene Lernzeit (OLZ)

In vier Stunden pro Woche arbeiten die Schüler in einer vorbereiteten Umgebung an Lernkarteien, Lernheften, Lernspielen und anderen Materialien. Sie können dies in ihrem eigenen Tempo und auf ihrem individuellen Leistungsstand tun. Dadurch dass sie eigene Entscheidungen treffen müssen, z.B. in welcher Reihenfolge oder mit welchen Hilfsmitteln sie arbeiten, wird ihre Selbstständigkeit gefördert und die Verantwortung für das eigene Lernergebnis gestärkt. Die Aufgabe der Lehrerin ist es hier, den Kindern die geeigneten Materialien zur Verfügung zu stellen, individuelle Hilfen zu geben und auf die Einhaltung der vereinbarten Regeln zu achten.

2.2.3 Differenzierung

Ein differenziertes Arbeiten findet in allen Unterrichtsstunden statt. Durch quantitative Differenzierung erhalten Kinder je nach Leistungsvermögen einen größeren oder kleineren Aufgabenumfang. Qualitative Differenzie-rung sorgt dafür, dass schwächeren Schülern durch zusätzliche Hilfsmittel oder eine vereinfachte Aufgabenstellung geholfen wird und besonders pfiffige Schüler sich gleichzeitig an schweren und komplexen Aufgaben ausprobieren können.

Doch nicht nur bei den Leistungen bestehen innerhalb einer Klasse z.T. große Unterschiede, sondern auch die Veranlagungen und Interessen können ganz unterschiedlich sein. Wir bemühen uns täglich, Themen und Lernarrangements zu finden, die allen Kindern gerecht werden. Dabei sind die nicht immer gleichen Interessen von Jungen und Mädchen, aber auch insgesamt die unterschiedlichen Lerntypen u.v.m. zu berücksichtigen.

2.2.4 Individualisierung

An unserer Schule lernen in allen Klassen ganz unterschiedliche Kinder gemeinsam. Sie kommen als kleine Individuen zu uns, und als solche wollen wir sie auch fördern und ihre Besonderheiten beachten. Gleichzeitig ist es uns wichtig, das Gemeinschaftsgefühl in einer Klasse und innerhalb der Schule zu fördern. Dies macht manchmal auch erforderlich, dass der Einzelne lernt sich unterzuordnen. All dies sind Prozesse, bei denen wir die uns anvertrauten Kinder einfühlsam begleiten möchten.

Manche Kinder kommen mit pädagogischem, manche auch mit sonder-pädagogischem Förderbedarf in unsere Schule, andere Kinder können schon vor der ersten Klasse gut lesen und schreiben. Deshalb ist es manchmal notwendig, einem Kind oder einer Gruppe von Kindern individuelle Aufgaben zu geben. Dies geschieht meist nur für einen bestimmten Zeitraum, kann sich aber auch durch die ganze Grundschul-zeit ziehen. Diese Form des individualisierten Unterrichts wird häufig durch Sonderpädagogen begleitet und eröffnet auch Kindern mit speziellen Lernvoraussetzungen die Möglichkeit, an unserem Schulleben teilzuneh-men.

2.2.5 Ritualisiertes Handeln

Rituale im Schulalltag geben den Kindern ein heimeliges und sicheres Gefühl: Hier kennen sie sich aus, hier gehören sie hin. Auf der Grundlage dieser Sicherheit können sie sich ganz auf das Lernen konzentrieren.

Eine besondere Rolle bei den Ritualen spielt der Tagesanfang. Beginnt dieser verlässlich immer mit den gleichen Worten, Gesten, Liedern und Abläufen, ist dies eine gute Voraussetzung für einen ruhigen und entspannten Lernbeginn. Dies sichern die Lehrerinnen mit durchdachten und von allen freudig erwarteten Ritualen.

Wichtig ist uns auch, dass manche Rituale ganz in Schülerhand liegen. In der Schuleingangsphase gibt es jeweils für einen Monat einen Präsidenten oder eine Präsidentin. Dieses Kind führt durch den Morgenkreis, unterstützt von verschiedenen Chefs (z.B. Lieder- oder Datumschef). In den Klassen 3 und 4 übernehmen die Klassensprecher verantwortungs-volle Aufgaben. Sie werden z.B. an der Planung von Festen und Feiern, an der Evaluierung des Schulessens oder an Kontakten mit Sponsoren der Schule oder der Presse beteiligt.

Die „Morgenkreise“ spielen an unserer Schule eine wichtige Rolle. Alle Klassen beginnen die Woche mit einem Erzählkreis vom Wochenende und beenden sie mit einer gemeinsamen Wochenauswertung. In den Klassen 1 und 2 finden zusätzlich noch der Lese- und der Naturkreis statt.

2.2.6 Feedback-Kultur

Lange Zeit lag das „Beurteilungsmonopol“ in der Schule bei den Lehrern. Diese gaben den Schülern ein Feedback zu ihren Leistungen und ihrem Verhalten, teils durch Noten, teils durch mündliche oder schriftliche Beurteilungen. Doch inzwischen hat sich die Feedback-Kultur in der Schule gewandelt. Wir legen großen Wert darauf, dass die uns anvertrauten Kinder lernen, sich und andere realistisch einzuschätzen, und ein kritisches, höfliches und wertschätzend formuliertes Feedback geben können.

Um dies zu erreichen, haben wir im Stundenplan eine Wochenauswertung verankert, in der die Schüler sich für die vergangenen fünf Tage selber einschätzen sollen: ihre Leistung, ihr Arbeitsverhalten und ihr soziales Verhalten. Verbunden mit dieser Auswertung sind Ziele für die nahe Zukunft, d.h. in der Regel für die kommende Woche.

Auch im Unterricht spielt das Feedback eine Rolle. Dazu gehört nicht nur, dass die Kinder sich gegenseitig einschätzen, z.B. nach Schülervorträgen, nach dem Vorsingen oder der Präsentation einer Arbeit. Die Schüler werden auch aufgefordert, den Lehrerinnen ein Feedback zu geben, z.B. darüber, ob ihnen das Thema der Stunde oder spezielle Methoden gefallen haben, ob diese hilfreich waren, schwer oder leicht zu bewältigen.

Manche dieser Reflektionen werden im Portfolio der Schüler/innen fest-gehalten, das wir ab dem Schuljahr 2014/2015 für jedes Kind ab der ersten Klasse einführen. Es ist uns wichtig, dass die Kinder lernen, sich selbst und andere kritisch einzuschätzen, ihre eigene Verantwortung für Lernprozesse und Gruppenprozesse zu übernehmen und Kritik ange-messen vorzutragen. Dies alles sind Fähigkeiten, die einen wichtigen Grundstein nicht nur für ihre weitere Schullaufbahn, sondern für ihr gesamtes Leben legen können.

2.3 Lese- und Rechtschreibkonzept für den Anfangsunterricht

Wir wollen den Kindern an unserer Schule die Möglichkeit geben, nach der Methode lesen zu lernen, die ihren individuellen Voraussetzungen am besten entspricht. Deshalb haben wir uns als neues Lehrwerk „Karibu“ ausgesucht. „Karibu“ bietet den Kindern folgende Lernwege an:

2.3.1 Schreiben und lesen lernen mit der Anlauttabelle

Kinder, die schon ein gutes Sprachgefühl mitbringen und sich bereits länger für Buchstaben interessieren, können mit der Anlauttabelle erstaunlich schnell Leseerfolge aufweisen. Sie hören die Laute einzelner Wörter, verschriften sie mit Hilfe der Tabelle und erlernen dadurch das Lesen. Der Vorteil ist, dass sie nicht warten müssen, bis alle Buchstaben eingeführt sind, sondern gleich in ihrem eigenen Tempo loslegen können. Bei vielen unserer Kinder hat diese Methode schon dazu geführt, dass sie nach kurzer Zeit zu guten und begeisterten kleinen Lesern geworden sind.
Sobald sie das Lesen erlernt haben, beginnen sie sich mit Rechtschreib-besonderheiten, z.B. der Großschreibung von Nomen und Satzanfängen, mit doppelten Mitlauten u.ä. auseinanderzusetzen.

2.3.2 Schreiben und lesen lernen mit der Silbenmethode

Eine Silbe ist eine kleine, für die Kinder gut überschaubare Einheit, ein Bindeglied zwischen Buchstaben und Wörtern. Durch das Durchgliedern von Wörtern in Sprechsilben und das spezielle Lesetraining mit Silben erlangen die Schüler/innen durch Übung die Fähigkeit, eine Silbe als Ganzes zu erfassen und zu lesen. Dadurch müssen sie sich Wörter nicht mühsam durch das Zusammenziehen der einzelnen Buchstaben erlesen, sondern können die Silben aneinanderreihen. Dies führt zu einer zügigeren Leseweise. Auch längere Wörter können so erlesen werden, ohne dass die Kinder dabei den Überblick verlieren.
Auch bei der Rechtschreibung spielt die Silbe eine zentrale Rolle. Hier ist besonders wichtig die Unterscheidung von offenen Silben (die auf einem Vokal enden) und geschlossenen (enden auf einem Konsonant). Beim Abschreiben hilft die Silbenstruktur bei der Durchgliederung des Wortes.

2.3.3 Schreiben und lesen lernen durch die allmähliche Einführung der Buchstaben

Eine nach Schwierigkeitsgrad gestaffelte Einführung der einzelnen Buchstaben findet bei „Karibu“ in einem fibelähnlichen Lehrgang statt, den alle Kinder mit ihrer Lehrerin gemeinsam absolvieren. Differenzierte Aufgaben im Material sorgen dafür, dass niemand überfordert wird und niemand sich langweilen muss. Die Besonderheiten der Laute (Vokale, Konsonanten, „Dauerkonsonanten“ wie m und l, plosive Laute wie p und t) finden dabei besondere Beachtung. Durch diese für die Kinder aufbereitete Systematik wird der Leseprozess erleichtert. Durch die häufige Wieder-holung der Übungswörter prägen sich diese bei den Kindern gut ein.

2.3.4 Lesen und Rechtschreiben in den Klassen 2-4

Natürlich ist uns die Förderung der Lese- und Rechtschreibkompetenzen in allen Klassenstufen ein wichtiges Anliegen. Wir legen großen Wert darauf, Lesemotivation und Lesefreude und so die Lesefähigkeit als wichtige Kompetenz für das selbstständige Lernen zu entwickeln.

Das Üben der Rechtschreibung erfolgt in enger Verbindung mit den Bereichen „Texte schreiben“ und „Sprachbewusstsein entwickeln“. Dabei wollen wir Rechtschreibstrategien anbahnen und festigen, grundlegende grammatische Strukturen entwickeln und Schreib- und Sprachkompeten-zen fördern.

2.4 Regeln

In unserer Hausordnung, die in Zusammenarbeit mit unseren Kindern entstanden ist und im Schulhaus aushängt, sind die Regeln unseres Zusammenlebens aufgeschrieben. Höflichkeit, Freundlichkeit und die „Goldene Regel“ (Behandle andere so, wie du selber behandelt werden möchtest) sind für uns wichtig und werden im Schulalltag bewusst gelebt. Bei Verstößen gegen Regeln werden die Schüler/innen dazu angehalten, ihr Verhalten zu reflektieren und sich, in Absprache mit Lehrerin und betroffenen Kindern, selber Maßnahmen zur Wiedergutmachung bzw. Besserung zu überlegen.

Um gutes Verhalten zu belohnen, zeichnen wir zu jedem Zeugnistermin (neben einer Auszeichnung für Schulleistungen) ein Kind pro Klasse für sein besonders gutes oder im Einzelfall stark verbessertes Sozialverhalten mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk aus. Auch als „Schüler des Monats“ kann ein Kind ausgezeichnet werden, das sich besonders vorbild-lich verhält.

Dennoch gelingt es uns trotz aller Bemühungen natürlich nicht immer, Konflikte und Handgreiflichkeiten aus unserer Schule fernzuhalten. Für alle größeren oder länger andauernden Konflikte setzen wir mit meist gutem Erfolg auf die Zusammenarbeit mit den Eltern, ggf. auch unter Einbeziehung der Beratungslehrerin unserer Schule oder des Jugend-amtes.

Um das freundliche und höfliche Miteinander an unserer Schule zu fördern, gibt es seit Dezember 2016 einen „Freundlichkeitswettbewerb“. Am Ende jeden Monats zeichnen wir pro Klasse den freundlichsten Schüler/ die freundlichste Schülerin mit einem Orden aus. Wir achten dabei besonders auf selbstständiges Grüßen und legen Wert auf den Gebrauch der Wörter „bitte, danke, Entschuldigung“, wie sie auch in unserem Höflichkeitslied genannt werden.

2.5 Rhythmisierung

Eine sinnvolle Rhythmisierung der Schul- und Unterrichtszeiten sind uns sehr wichtig. Der Länge der Pausen sind allerdings durch äußere Bedingungen, insbesondere die Abfahrtszeiten der Busse, Grenzen gesetzt.
Die ersten drei Unterrichtsstunden werden favorisiert vom Klassenleiter unterrichtet. Plantechnisch bedingte Ausnahmen werden auf ein absolutes Mindestmaß reduziert. Diese Stunden werden in einem Block unterrichtet, der auch die Frühstückszeit beinhaltet. Die Gleitzeit sollte verstärkt für die Vorbereitung auf den Unterricht und einen gemeinsamen Tagesbeginn genutzt werden. Spätestens um 7.55 Uhr sind alle Schüler/innen im Klassenraum.

Tagesablauf/ Rhythmisierung

6.00 – 7.40 Uhr Frühhort
7.40 – 8.00 Uhr Gleitzeit
8.00 – 10.30 Uhr
1. Block
(3 Unterrichtstunden und Frühstück)
10.30 – 10.45 Uhr Hofpause
10.50 – 11.35 Uhr 4. Stunde
11.40 – 12.25 Uhr 5. Stunde
12.25 – 12.50 Uhr Hofpause/ Essenpause
12.55 – 13.40 Uhr 6. Stunde
13.45 – 16.00 Uhr Hortbetrieb
16.00 – 17.00 Uhr Späthort

Regelung zum Mittagessen:

In der Essenspause essen alle Hauskinder und Kinder, die sechs Stunden haben. Alle anderen essen mit ihren Erzieherinnen vor oder nach der Essenspause.

3. Hortkonzept

3.0 Einleitung
Unser Hortkonzept unterstützt am Nachmittag unser Schulkonzept. Wir verstehen es als Ergänzung und nicht als Konkurrenz oder Ersatz zur häuslichen Erziehung.
Wir möchten allen Kindern ermöglichen, sich vom Schulalltag zu erholen, und den Kindern vielfältige Angebote bieten, um sich am Nachmittag frei entfalten zu können.
Dabei geht es uns nicht nur um außerunterrichtliche Lernangebote und Hausaufgabenbetreuung.
Ziel unserer Arbeit ist die ganzheitliche und freie Entfaltung unserer Kinder zu lebenstüchtigen und lebensfrohen sowie gesellschaftsfähigen und eigenverantwortlichen Menschen.

3.1 Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Ziel unserer Hortarbeit ist die Erweiterung und Festigung unterschiedlicher Schlüsselkompetenzen:

-Kommunikationsfähigkeit, Kooperation, Konfliktbewältigung
-selbstständiges, eigenverantwortliches Lernen und Handeln
-gesundes Selbstbewusstsein ( Grenzen/ Begabungen)
-Kreativität und Geschicklichkeit

Die Erzieherinnen sehen sich in ihrer Arbeit als Anleiter, Begleiter, Beobachter und Impulsgeber.
Gemeinsam mit den Kindern und individuell je nach Situation entscheiden die Erzieherinnen über den Aufenthalt im Freien, Angebote oder freies Spiel.

Wöchentliche Angebote auf der Grundlage des Thüringer Bildungsplanes sind u.a. :
– musikalisch: (Singspiele, Musikerziehung)
– mathematisch: (verschiedene Spiele im Tagesablauf, Nutzung vorhandener Lernmittel, Computer mit Lernprogrammen)
– motorisch/ gesundheitlich: (täglicher Aufenthalt im Freien, Bewegung in der Turnhalle, Entspannungsübungen mit Musik)
– künstlerisch: (Bastelangebote, Teilnahme an Malwettbewerben )
– naturwissenschaftlich: (Spaziergänge, Experimentieren, Naturbeobachten)
– sprachlich: (Förderung verschiedener Formen der Kommunikation, Buchlesungen)
– soziokulturell/ moralisch: (Gesprächsrunden, Freundschaften entwickeln und pflegen, gemeinsame Aktivitäten mit den örtlichen Vereinen z.B. Feuerwehr, Karnevalsverein oder Bibliothek, Gruppenerlebnisse wie z.B. Feste und Feiern)

3.2 Räumliche Bedingungen

Der Früh- und Späthortraum befindet sich im Erdgeschoss. Die Klassenstufe 1 befindet sich im Erdgeschoss, die Klassenstufe 2 in der 1. Etage. Die Klassenstufe 3 und 4 haben die Horträume in der 2.Etage.
Außerdem stehen Ihren Kindern im Erdgeschoss der Bau- und Kreativraum, die Aula und im Untergeschoss die Hortküche mit 4 Elektroherden und das Spielzimmer zur Verfügung.
Des Weiteren kann ebenfalls die Turnhalle am Nachmittag von uns genutzt werden.
Unser großes Außengelände mit einem Spielplatz, einer Sandkiste, verschiedenen Hügellandschaften, einem Hartplatz zum Fußball- und Basketballspiel lädt unsere Kinder zum Spielen ein.

3.2 Tagesablauf
6.00-7.40 Uhr Frühhort
7.40-8.00 Uhr Gleitzeit (Aufsicht liegt bei den Lehrerinnen)
8.00-11.35 Uhr Schulvormittag (Schulbegleitung durch einige
Erzieherinnen
11.40-13.40 Uhr Mittagessen, Nutzung von individuellen Angeboten
in den einzelnen Hortgruppen, Aufenthalt im Freien
13.45- 14.15 Uhr gemeinsames Teetrinken im Gruppenverband
14.15- 15.00 Uhr Hausaufgabenzeit ( Erledigung der Hausaufgaben
in den einzelnen Hortgruppen)
15.00- 16.00 Uhr Tagesausklang / Hortöffnung
(Aufenthalt im Freien, individuelles Spiel in unseren speziellen Horträumen- Spielzimmer, Bau-und Kreativraum)
16.00-17.00 Uhr Späthort ( freitags-16.30 Uhr)

Der hausaufgabenfreie Tag wird in jedem Jahr in Absprache mit den Lehrerinnen bestimmt. Bis zu den Herbstferien bieten wir den Kindern gruppenspezifische Freizeitangebote an. Jede Erzieherin plant diese gemeinsam mit den Kindern.
Nach den Herbstferien finden dann für alle Hortkinder der Klassen 1-4 unsere Arbeitsgemeinschaften statt: AG“ Sport“, AG“ Natur“, AG „Holzbearbeitung“, AG“ Kreatives Gestalten“. Zusätzlich versuchen wir Angebote über Kooperationspartner zur Verfügung zu stellen.
Die Kinder wählen frei aus, in welcher AG sie teilnehmen möchten, und dürfen nach einer bestimmten Zeit auch wechseln.
Einmal im Monat sind laut Veranstaltungsplan verschiedene Horthöhe-punkte geplant, die in der Schule in der Hortetage ersichtlich sind.
Jeweils der letzte hausaufgabenfreie Tag im Monat steht den Kindern zu Gruppenveranstaltungen, z.B. Geburtstagsfeiern, Spielzeugtag oder Wanderungen zum Schlosspark zur Verfügung.

3.3 Ferienbetreuung

Während der Ferien betreuen wir die Kinder in der Zeit von 7.00-16.00 Uhr in unseren Horträumen im Erdgeschoss. Wir sind eine große „ Familie“ und erleben alle Veranstaltungen gemeinsam. Die Frühstücks- und Mittagspause wird im Speisesaal vorgenommen. Je nach Kinderanzahl und Personaleinsatz planen wir vielfältige Betätigungen, Veranstaltungen und Ausflüge, um für die Kinder den Tagesablauf interessant und abwechs-lungsreich zu gestalten, z.B. Thementage, Spaziergänge, Wanderungen, Kino- und Kegelbahnbesuche, Sport in der Turnhalle, Entspannung sowie Aktivitäten mit ortsansässigen Vereinen.

4. Zusammenarbeit mit externen Partnern

4.0 Kooperative Schulgestaltung

Unsere Schule ist eine Einrichtung innerhalb der Gemeinde Wutha-Farnroda und versteht sich als Partner aller anderen Einrichtungen. Häufige Kontakte entstehen zu anderen pädagogischen und sozialen Einrichtungen, aber auch zu Vereinen, Verbänden und den Unternehmen der Region. In der Gemeindeverwaltung wissen wir einen verlässlichen und hilfreichen Partner an unserer Seite.

4.1 Zusammenarbeit mit pädagogischen Partnern

4.1.1 Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum

Neben dem Kollegium der Grundschule arbeiten auch Kolleginnen aus unserer Netzwerkschule, dem Förderzentrum in Eisenach, fest an unserer Schule. Sie betreuen Kinder mit erhöhtem pädagogischen oder sonderpädagogischen Förderbedarf. Dabei fungieren sie als Zweitbesetzung im Unterricht. Außerdem führen sie Kleingruppen-förderung zu bestimmten Schwerpunkten durch. Für die Lehrerinnen sind sie Beraterinnen hinsichtlich methodischer Fragen der differenzierten Arbeit. Außerdem sind sie an der Erstellung und Umsetzung der Förder-pläne beteiligt und beraten Eltern über die weitere Schullaufbahn ihres Kindes.

In der Diagnostik und Beratung unterstützen uns die Kolleg/innen vom Team zur Qualitätssicherung der sonderpädagogischen Begutachtung (TQB).
Unsere Schule beteiligt sich seit 2009 am Schulversuch „Schulversuch zur Unterrichtung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen im gemeinsamen Unterricht nach den Lehrplänen der Grund- und Regelschule“. Dieser Schulversuch endet 2015.

4.1.2 Zusammenarbeit mit Kindergärten

Unsere Schule wird von Kindern aus den vier Kindergärten der Gemeinde Wutha-Farnroda besucht.

Um den Übergang vom Kindergarten zur Schule möglichst sanft für die Kinder zu gestalten, haben sich in Zusammenarbeit mit den Kindergartenerzieherinnen folgende Maßnahmen bewährt:

– Die Beratungslehrerin besucht den Kindergarten und führt erste Gespräche mit den Erzieherinnen.
– Die zukünftigen Erstklasslehrer hospitieren in den Gruppen, aus denen sie Kinder bekommen.
– Für die Erzieherinnen besteht jederzeit die Möglichkeit, in der Eingangsstufe zu hospitieren.
– Die Klassenbildung erfolgt in Absprache mit den Erzieherinnen.
– Besuche der Kinder in der Schule zu Schnuppertagen, zu gemeinsamen Festen und Aufführungen werden geplant.

4.1.3 Zusammenarbeit mit weiterführenden Schulen

Nach der 4. Klasse besuchen die Kinder unserer Schule unterschiedliche Schulen. Daraus ergeben sich für uns verschiedene Kooperationen.

Mit der Regelschule in Wutha-Farnroda und dem Albert-Schweitzer-Gymnasium in Ruhla gibt es während eines Schuljahres mehrere feste Termine. Die Schulleitungen stellen die Schulen auf einem Informations-abend für die Eltern der Viertklässler vor. Im zweiten Halbjahr finden dann Schnuppertage und andere Termine statt, bei denen die Schüler/innen ihre neue Schule und die zukünftigen Klassenlehrer schon kennenlernen können. Zwischen den abgebenden und aufnehmenden Lehrern findet ein fachlicher Austausch statt. Schüler/innen der Regelschule unterstützen uns nach Absprache manchmal bei Schulprojekten (z.B. Experimentetag, Vorlesewettbewerb).

Auch mit den Gymnasien und Regelschulen in Eisenach pflegen wir eine gute Zusammenarbeit, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleis-ten.

Viele unserer ehemaligen Schüler kommen gerne zu sozialen Tagen oder Berufspraktika an unsere Schule zurück und erleben den Schulalltag dann aus einer neuen Perspektive.

4.1.3 Zusammenarbeit mit den Eltern

Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiges Ziel unserer Arbeit. Eltern sollen über Neuerungen informiert werden und den Nutzen zum Wohle ihres Kindes erkennen. Dabei kommt den Elternabenden eine große Bedeutung zu. Sie sollen die Eltern informieren und ihnen die Möglichkeit geben, sich mit ihren Anregungen aktiv in das Schulleben einzubringen. Um Verständnis bitten wir jedoch dafür, dass bestimmte pädagogische Entscheidungen allein vom pädagogischen Personal getroffen werden.

Die Schulkonferenz ist ein demokratisch gewähltes Organ der Schule, das sich aus drei Elternvertretern, drei Vertretern aus dem Kollegium und der Schulleiterin zusammensetzt. Es tritt drei bis vier Mal jährlich zusammen und berät über alle wichtigen Belange, die die Schulgemeinschaft betreffen.

An unserer Schule werden in allen Klassenstufen Lernentwicklungs-gespräche geführt. Beteiligt sind daran Eltern, Schüler und die Klassenlehrerin. Die Leistungen des Schülers werden gemeinsam reflektiert und Ziele für das kommende Halbjahr gesetzt. In der Schuleingangsphase findet in der Regel ein Gespräch pro Schuljahr statt, in der 3. und 4. Klassenstufe werden jeweils zwei Gespräche geführt.

Besonders gern werden wir mit den Eltern gemeinsam tätig. Diese Möglichkeit ergibt sich bei Wandertagen oder Projektwochen. Eltern, die die Gelegenheit haben, sich hier einzubringen, sind uns jederzeit herzlich willkommen.

Eine weitere Säule der Elternarbeit stellt der Förderverein der Grundschule dar. Hier findet eine sehr eng verzahnte und an den Bedürfnissen der Schule orientierte engagierte Arbeit statt, die die Durchführung von Schulfahrten, Wettkämpfen und Festen unterstützt sowie die Anschaffung von Büchern, Materialien und zusätzlichem Ausstattungsequipment (z.B. Schaukästen, Sonnensegel für die Sandkiste, Musikanlage, Sitzraufen, Gewächshaus etc.) ermöglicht. Für dieses Engagement sind wir außerordentlich dankbar.

4.2 Zusammenarbeit mit regionalen Partnern

Eine Zusammenarbeit besteht mit folgenden Verbänden/ Einrichtungen/ Firmen:
• Gemeindeverwaltung
• Kindergärten und Regelschule
• Firmen, die sich als Sponsoren betätigen (s. Internetauftritt des Fördervereins)
• Sportvereinen, insbesondere dem SV Petkus Wutha-Farnroda und der Tanzgruppe des Karnevalvereins Farnroda

5. Traditionen

Viele Traditionen haben sich in den letzten 10 Jahren ausgebildet, die vor allem das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken sollen. Dazu gehören u.a.:

Einschulungsfeier Aufnahme der Erstklässler, gestaltet von den Kindern der 4. Klassen
Feuerwehrtag in Immelborn Aktionstag für die 4. Klassen
Crosslauf Findet im Herbst im Schlosspark statt; Beteiligung der Kindergärten
Weihnachtsmarkt Findet im Dezember mit Beteiligung des Fördervereins statt
Theaterbesuch Gemeinsamer Besuch des Eisenacher Landestheaters zum jeweiligen Weihnachtsmärchen
Weihnachtsfeier Schulweihnachtsfeier am letzten Schultag in der Turnhalle
Fasching
Besuch des Rathauses zur Schlüsselübernahme & schulinterne Feier um den Rosenmontag
Schnuppertage Besuch der zukünftigen Erstklässler an unserer Schule; finden nach Absprache mit den Kindergärten mehrfach im zweiten Halbjahr statt.
Besuch der Viertklässler an den weiterführenden Schulen (zweites Halbjahr)
Lesewettbewerb Findet im Frühjahr statt; an der Jury beteiligen sich ehemalige Kolleginnen und Schüler/innen der Regelschule
Sportfest Durchführung im Stadion in Ruhla

Zweifelderball-Turnier Regionales Turnier, an dem ausgewählte Schüler der vierten Klassen teilnehmen
Kindertagsfeier Besondere Aktion für alle Schüler/innen der Schule; wenn möglich als Schulgemeinschaft
Projektwoche Herbst, Weihnachten, Ostern und zur Vorbereitung des Schulfestes; evtl. zu aktuellen Anlässen wie z.B. größeren sportlichen Ereignissen
Waldjugendspiele Teilnahme der 4. Klassen
Klassenfahrten In der Regel die 4. Klassen
Schulfest Findet in der Regel zum Abschluss des Schuljahres statt
Abschiedsfeier Findet am letzten Schultag in der Turnhalle zur Verabschiedung der 4. Klassen statt